Ex-SUSE-Chef Seibt wird Aufsichtsrat der MAX21 AG
Richard Seibt im Aufsichtsrat der Max21 AG. Der ehemalige CEO von Suse und Europachef von Novell sieht im Geschäftsmodell von Max21 im Bereich Open Source ein erhebliches Potenzial.
Weiterstadt, 07.11.2006. Die Max21 Management und Beteiligungen AG hat mit
Richard Seibt ein sehr prominentes Mitglied für ihren Aufsichtsrat gewinnen
können. Seibt ist seit vielen Jahren im internationalen IT-Geschäft tätig
und gilt als ausgewiesener Experte für Linux- und Open Source-Projekte.
Als Geschäftsführer IBM Deutschland GmbH war Richard Seibt für Vertrieb und
Marketing der IBM-Softwareprodukte für Deutschland, Österreich und Schweiz,
später als Vice President auch für Nordamerika zuständig. Anschließend
gehörte Herr Seibt fünf Jahre dem Vorstand der United Internet AG an. Ab
Januar 2003 leitete er als CEO und Vorstandsvorsitzender die SUSE LINUX AG
und wurde im Februar 2004 in Folge der Übernahme von Suse durch Novell zum
President Novell-EMEA berufen. Seit Mai 2005 widmet sich Richard Seibt
ausgewählten Linux- und Open Source-Projekten. So gehört er den
Aufsichtsräten der Open-Xchange, Collax und Scali Inc. an und ist
Vorstandsvorsitzender des Linux Business Campus Nürnberg e.V. (LBCN). Zudem
ist Seibt seit August 2005 'Chairman' der Open Source-Konferenz "Open Source
meets Business" des Heise Verlages.
MAX21 ist heute bereits weit mehr als eine auf das Thema Linux spezialisierte Beteiligungsgesellschaft
So stellt die neue Aufgabe als Aufsichtsrat bei Max21 für ihn denn auch
einen logischen Schritt dar. "Meine jetzigen Aktivitäten haben alle
gemeinsam, jungen Unternehmern zu helfen erfolgreich ein Open Source
Software- oder Serviceunternehmen aufzubauen. Max21 ist mit seinem
Managementteam ideal positioniert mit Kapital und großer Erfahrung junge
Unternehmen operativ zu begleiten", so Richard Seibt. "Max21 verfügt heute
schon über ein äußerst interessantes Beteiligungsportfolio und hat mit einer
durchdachten Vorgehensweise heute schon Werte geschaffen. Ich freue mich
aktiv an der Entwicklung junger Technologieunternehmen teilnehmen und meine
Erfahrung wertsteigernd einbringen zu können", so Seibt weiter.
Max21 versteht Open Source als die beste IT-Lösungs-Produktionsmethode, die
in jeder Branche einsetzbar ist und es Unternehmen ermöglicht, in kürzester
Zeit Softwarelösungen einzusetzen, um in die jeweils technologische Spitze
ihres Marktes vorzudringen. MAX21 setzt auf Unternehmen, die auf Open
Source-Lösungen setzen, und fungiert hierbei als Beteiligungsgesellschaft,
die ihren aktuell 14 Portfoliounternehmen Kapital und Management-Leistungen
zur Verfügung stellt. Durch die gezielte Bündelung des Branchen- und
Technologie-Know-hows einerseits sowie der Finanz-, Marketing- und
Vertriebspower über alle Mitarbeiter und über die ganze Gruppe hinweg
andererseits, ist MAX21 selbst eines der größten unabhängigen Open
Source-Systemhäuser Deutschlands.
Mit dem Beitritt von Richard Seibt in den Aufsichtsrat verbindet der
Vorstand von Max21 die Erwartung, die Schlagkraft noch deutlich steigern zu
können. "Ich freue mich sehr, dass wir mit Herrn Seibt einen international
sehr erfahrenen und engagierten Manager für unseren Aufsichtsrat gewinnen
konnten. Wir planen den vom Linux Business Campus Nürnberg e.V.
(www.lbcn.de) veranstalteten europäischen 'Open Source Competition'
Businessplanwettbewerb zu unterstützen. Wir sind sicher, dadurch einen
Grundstein für unsere Europäisierung gelegt und für MAX21 mit seinem
typischen Angebot der Seed-Finanzierung einen internationalen Deal Flow
erzeugen zu können", so Oliver Michel, Vorstand der Max21.
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