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Mittel zum Zweck sein.

Open Source ist ein Mittel und kein Zweck.

An erster Stelle steht die Suche nach dem Zweck

Der Prozess von der Auswahl eines neuen Themas bis hin zu seiner Platzierung in einem bestehenden oder dafür neu zu gründenden Unternehmen, wie beispielsweise die focus::voip GmbH für das Thema Voice over IP oder die LSE Leading Security Experts GmbH für das Thema Security sowie der geschäftlichen und vertrieblichen Entwicklung folgt in der MAX21 immer wieder dem gleichen Schema, das nun Schritt für Schritt beschrieben wird.

Die Auswahl der Themen und damit der Portfoliounternehmen

Die Portfoliounternehmen der MAX21 verfolgen zusammen das Ziel, die Top-Themen dieses Jahrzehnts im IT/TK-Umfeld - Informationstechnologie und Telekommunikation - zu besetzen. Diese Burst-Themen stehen im Wesentlichen fest und damit natürlich auch die Geschäftsfelder, in denen die größten Potenziale und Chancen liegen. Ist ein solches Thema einmal identifiziert, wird rasch darauf hingearbeitet, die komplette Wertschöpfungskette mit Training, Consulting, Entwicklung, Produkten, Implementierung und Support auszuschöpfen.

Die Spitzen-Themen der IT/TK-Branche können grundsätzlich Techniken, Funktionen oder auch Marktplätze sein.

Die Auswahl der Produkte als Basis der thematischen Umsetzung

Hier folgen die Portfoliounternehmen der MAX21 treu dem Satz 'Mittel zum Zweck sein'.

Hinter jedem Thema steht ein konkreter Zweck, den man verfolgt, und nur deswegen werden Dinge vorangetrieben. So ist das Thema Voice over IP (VoIP) dadurch motiviert, dass man nun auch über das Internet telefonieren möchte. An erster Stelle steht deshalb für die MAX21 die richtige Auswahl der Themen bzw. Zwecke und erst an zweiter Stelle die Auswahl der richtigen Mittel, um die Zwecke optimal zu erfüllen.

Steht das Thema bzw. der Zweck einmal fest, stellt sich dann sofort die Frage, ob es bereits ein konkurrenzfähiges Produkt aus der Open Source-Welt gibt. Ja, für eine VoIP-fähige Telefonanlage findet man das Produkt Asterisk, als ERP-System eignet sich Compiere und als Office-Suite für den Desktop macht das Produkt OpenOffice der Microsoft Konkurrenz.

Sind zu einem Thema Open Source-Produkte technisch noch nicht so weit oder auch überhaupt noch nicht verfügbar, dann erschließt sich das Portfoliounternehmen die Thematik zunächst mit kommerziellen Produkten. Oftmals entsteht dadurch über die Laufzeit eine sehr interessante Koexistenz beider Produkt-Welten, die die Lösungskompetenz der Unternehmen der MAX21-Unternehmensgruppe insgesamt steigert.

Bei manchen Themen, etwa bei Security, ist der Einsatz von bzw. die Arbeit im Umfeld von kommerziellen Produkten sogar ein absolutes Muss.

Ob man letztlich ein Thema erschließen kann, ist abhängig von den Produkten, die man hierbei einsetzt und mit denen man sich intensiv beschäftigt. Jede Begeisterung für eine neue Technik oder ein neues Produkt, und das schließt auch Open Source ein, darf aber nicht zum Selbstzweck werden, sondern muss einem realen Zweck folgen. Denn nur so bleibt auch der Blick für das eigentliche Geschäft geschärft, anstatt sich in technischer Selbstverliebtheit zu verlieren.

Welche Rolle spielen also Open Source- und welche Closed Source-Produkte?

Kurze und knappe Antwort: Grundsätzlich die gleiche.

Nur in den seltensten Fällen hat ein Endkunde ein reines Open Source-Umfeld. In der Regel findet man heterogene IT/TK-Landschaften, in denen sowohl Produkte aus der Closed Source- als auch aus der Open Source-Welt zum Einsatz kommen und zusammenarbeiten. Ein Beispiel ist hier Oracle on Linux - die kommerzielle Datenbank auf einem Linux-Server. In Anbetracht dieser Tatsache muss man in beiden Welten zu Hause sein, um die Kunden kompetent zu beraten und die beste Lösung zu verkaufen.

Die Portfoliounternehmen der MAX21 sind somit keine Open Source-Hardliner und auch realistisch genug, um zu wissen, dass man ein sicheres Standbein auch in der kommerziellen Produktwelt haben muss. Es wird vielmehr die Ansicht vertreten, dass sich Open und Closed Source-Produkte sinnvoll ergänzen sollen. Open Source wird dann eingesetzt werden, wenn es sinnvoll ist. Die Kunden erhalten optimale Lösungen, keine radikalen.

Die Beteiligungsquote

Die MAX21 Management und Beteiligungen AG geht typischerweise entweder eine 10%ige oder eine 49%ige Beteiligung an einem Unternehmen ein. Beteiligungsquoten dazwischen oder über 50% hinaus sind auch denkbar.

Die 10%igen Beteiligungen der MAX21 flankieren und unterstützen die zentralen Entwicklungen in den Gesellschaften mit der hohen Beteiligungsquote von 49%, die die wesentlichen Assets der MAX21 darstellen.

Das Beteiligungscontrolling greift bei allen Unternehmen. Bei den 49%igen Beteiligungen übernimmt die MAX21 zusätztlich elementare Managementfunktionen.

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